Karaffen – die schönste Weise Wein zu servieren

Die Ursprungsgeschichte der Karaffe

Die aller ersten Karaffen oder auch Dekanter sind ungefähr ab dem Jahr 1830 produziert worden. Bis 1930 hielt die große Massenproduktion dieser Tafelgefäße mit hohen Absatzzahlen an. Vor dem Einsetzen von Karaffen, hatten meist andere Gefäße die gleiche Funktion Spirituosen zu lagern.

So wurde der Wein beispielsweise in Kannen aus den verschiedensten Materialien gelagert.

Begriffserläuterungen im Zusammenhang der Karaffe und dessen Gebrauch

Eine Karaffe besteht meist komplett aus wertvollem Kristallglas. Es handelt sich hierbei um ein Tafelgefäß, in dem Vorwiegend kostbare Weine, Liköre oder auch andere wertvolle Spirituosen umgefüllt und aufbewahrt werden. Beliebt sind die meist flaschenähnlich geformten Glasbehältnisse für das sogenannte Dekantieren. Dabei wird ein junger Wein vor dem eigentlichen Verzehr in einen solchen Dekanter umgefüllt um den unbeliebten Flaschenbodensatz des Weines aufzulösen. Jedoch möchte man damit hauptsächlich erreichen, dass sich das Aroma an der Luft besser und kräftiger ausbreiten kann. Der Wein kann somit atmen. Nun kann der dekantierte Wein kredenzt werden. Für Limonaden oder auch Säfte oder Tafelwasser gibt es neben der traditionellen Weinkaraffen spezielle Krüge aus verschiedenen anderen Materialien.

Besonderheiten und Raritäten

Da die verschiedenen Glaskaraffen, ob nun als Tafelgefäß oder in schlichter Ausführung, handwerklich hergestellt wird, sind jedoch mehrere Verbindungen verschiedenster Materialien möglich und beliebt. Zum Beispiel bildet eine der beliebteren Kombinationen aus mundgeblasenem Glas und einer versilberten Montierung eine optimale und sehr aufwendige Variante der Materialverbindung, die sich in der Zeit von 1830 und 1930 sehr großer Beliebtheit erfreute. Jedoch nach 1930 wurde die Produktion dieser eher opulenten Stücke eingestellt, da sie den damaligen Geschmack nicht mehr traf. Heutzutage haben sich jedoch genau diese Karaffen durch ihr Rarität zu wertvollen Sammlerstücken entwickelt. Bei Auktionen oder auch auf Antikmärkten erzielen diese verschnörkelten und opulenten Karaffen hohe Preise und sind somit so beliebt wie nie zuvor.