Unterschiede Rotwein – Weißwein

„In vino veritas“, im Wein liegt die Wahrheit, Schon die alten Römer genossen die edlen Reben in flüssiger Form.  Auch heute wissen Genießer ein gutes Glas Wein zu schätzen. Mehr als 1000 Inhaltsstoffe enthält der Wein, und die verleihen ihm Geschmack und Farbe. Es gibt sowohl beim Weißwein, als auch beim Rotwein, die unterschiedlichsten Sorten.

In der ganzen Welt kann man viele verschiedene Weine finden, im Unterschied zur Weißweinherstellung, wird beim Rotwein die ganze Traube verarbeitet, beim Weißwein hingegen wird nur der Saft vergoren. Die Farbstoffe der Traube sitzen in der Schale, also ist es wichtig, die Schale weg zulassen. Nach dem Eintreffen im Weingut werden die weißen Trauben sofort gepresst und der Saft gleich vergoren. Bei den roten Trauben werden erst die Stiele entfernt, dann gequetscht oder gemahlen, dann wird die so gewonnene Maische vergoren und dann gepresst.

Im Prinzip ist jeder Wein, ohne seine Farbe, ein Weißwein, das bedeutet, technisch gesehen, kann man also auch aus dem Saft der roten Trauben einen weißen Wein herstellen, der wird dann „blanc de noir“ genannt, übersetzt heißt das, „weißer vom schwarzen“, es ist also ein weißer Rotwein. Aber aus hellen, also weißen, Trauben kann nur Weißwein gegoren werden.

Die Winzer achten auch darauf, dass in den Weinen nicht zu viel Gerbstoffe enthalten sind, wie zum Beispiel Tannine, das merkt man dann auf der Zunge, wenn der Wein einen pelzigen Geschmack hinterlässt. Jeder hat seinen eigenen Geschmack und muss herausfinden, welchen Wein, roten oder weißen, er bevorzugen würde. Trotzdem empfehlen wir, sollte man einen klaren Favourieten haben, hin und wieder mal die „andere Seite“ des Weins zu testen. Oftmals verändert sich der Geschmack über die Jahre, ohne dass man selbst unbedingt davon Notiz nimmt.