Warum das Reifen des Weines so wichtig ist

Wein im lateinischen vinum oder vino, welches aus vergorem Saft von Weintrauben hergestellt wird. Es handelt sich hierbei um Beerenfrüchte, die wir als Weinrebe bezeichnen. Die häufigsten Weine sind die Weiß- oder Rotweine sowie die Roseweine. Jeder hat sicher schon mal vor einem Glas köstlichen Wein gesessen und diesem im Kreise von Freunden oder Bekannten genossen. Beim Weintrinken kristallisieren sich die unterschiedlichen Weinliebhaber heraus. Der Eine schwört auf einen trockenen Rotwein, während der Andere lieber eine Rose mag. Viele Weingüter bieten sogenannte Weinproben bzw. Verkostungen an und schon so manch einer ist von dieser Veranstaltung nicht mehr ganz nüchtern heimgegangen. Wahre Weinkenner bzw. Einliebhaber celebrieren das Weintrinken auf Ihre ganz spezielle Art und können natürlich die Zeitgenossen nicht verstehen, die das Glas Wein ganz unprofessinell in einem oder zwei Schlucken austrinken. Dazu muß man wissen, welche langwierigen Reifungsprozess bzw. Herstellungsprozess so mancher Wein hinter sich hat, bevor er in der Flasche zum Genuss bereit steht. Reifen, das ist das Zauberwort für die Qualität und Güte jeden Weines und auch die Anbauregion bzw. das Land, in welchem der köstliche Wein gereift ist.



Was ist nun speziell mit der Reife des Weines gemeint?
Generell ist die Reife der Entwicklungszeitraum zu dem die Trauben genuss- und verwendungsfähig sind. Je Reifer die Trauben sind, je größer ist der Anteil der Weinsäure.
Die Reife kann den Geschmack und die Weinqualität natürlich wesentlich beeinflussen. Reife ist die Zeit der Lagerung des Weines im Fass und nach der Abfüllung in der Flasche. Flaschenreife zum Beispiel kann bei einigen Weinsorten manchmal erst nach jahrelanger Lagerung in der Flasche erreicht werden. Die Trinkreife hingegen ist die Reife des Weines bei dem er seinen vollen edelmundigen Geschmack entfaltet hat. Unterschiedliche Faktoren beeinflussen die Reifeentwicklung eines Weines wie zum Beispiel, der Boden oder die Rebsorte. Aber auch klimatische Verhältnisse spielen eine nicht unwesentliche Rolle. Jeder Normalverbraucher weiß, das die Weine aus Deutschland, Italien, Frankreich, Südafrika, Chile oder Kalifornien zum Beispiel sehr unterschiedlich munden.Dabei weiß man, das der Reifeprozess der Trauben in Deutschland länger dauert, als der in den südlichen Ländern. So benötigen die roten Beeren viel Sonneneinstrahlung und sind betreffs des Bodens nicht so anspruchsvoll. Hier würde ein fruchtbarer Lehmboden genügen. Eine ganz besonderer Reifeprozess sowie Herstellungsprozess bedarf der sogenannte Eiswein, der ein außergewöhnliche Süße und Lieblichkeit an den Tag legt. Kenner wissen um die Qualität dieser Weinart. In vielen Weingütern gibt jeders Jahr laut Kalender, die sogenannten Hof- und Weinfeste.