Dekoration für den Weinkeller – Tipps und Tricks

Wer einen gut sortierten Weinkeller sein Eigen nennt möchte diesen auch präsentieren können, etwas damit angeben unter gleichgesinnten. Da stellt sich die Frage wie man mehr aus einem schnöden Kellerraum macht. Ein paar Anregungen hierzu können wir Ihnen bieten.

Regale sind langweilig

Wer seinen Weinkeller zum echten Wohlfühlbereich, und sei es nur für private Weinproben oder geselliges Beisammensein zu Beginn einer Dinnerparty, ausbauen will der sollte von reinen Regalen, die nichts können außer Flaschen halten Abstand nehmen. Wie wäre es denn mit einer vorgebauten Wand aus Ziegeln, welche so aufgestellt sind das sie Raum bieten um Flaschen hinein zu legen? Oder aber für einen raueren Charme mit einer Anordnung aus Dachrinnen welche, sofern sie gut befestigt sind, auch Raum für Flaschen bieten? Beides eignet sich wohl nicht für einen kompletten Keller, jedoch recht gut für einen Aufenthaltsbereich innerhalb des kleinen Himmelreichs.

Sitz oder Stehecke

hat man sich für ein Zierregal entschieden kann man sich um die Inneneinrichtung seiner Verkostungsecke kümmern. Zum Beispiel passend zu einer Regallösung aus roten Ziegeln könnte man sich wunderbar ein gemütliches ausgedientes Ledersofa stellen, dem man sein Alter auch gerne ansehen darf. Davor einen Tisch, bestehend aus einem Sockel von Weinkisten und einer Glasplatte. Hat man sich für eine eher Kühle Regallösung, wie Dachrinnen aus Metall entschieden und möchte seiner Linie treu bleiben sollte man besser auf Sitzgelegenheiten verzichten und einen Stehtisch wählen. Der Klassiker hier ist sicher ein altes Weinfass. Wer etwas verwegener sein möchte kann auch ein Metallfass, beispielsweise aus einer Bierbrauerei als Sockel nehmen, was ein weiter eher kühles Ambiente schaffen würde.

Detail verliebt

Der Perfektionist sollte sich nicht mit einem Grundgerüst zufrieden geben, wie ich es bisher in zwei Ausführungen gebaut habe. Auf Details kommt es an. Zur gemütlichen Variante eine Rotes Tischdeckchen, eine Holzschale mit Nüssen auf den Tisch. Daneben einen traditionellen Nussknacker, zum Beispiel von Nutcrackers. Beleuchtung schön heimelig gehalten durch eine Öllampe oder ähnliches. Auch bei einer bisher kühl gehaltenen Variante sollte man jetzt etwas Seele erlauben und spätestens jetzt mit Details erwärmen. Es sei denn man möchte unbedingt einen industriell anmutenden Charme. Bleibt man dem kalten noch weiter treu läuft man jedoch sicher Gefahr das niemand mehr sich gerne hier aufhält.

Eigene Kreativität

Auf keinen Fall sollte man sich auf einen einzelnen Artikel, oder Gar auf feste Bauanleitungen versteifen. Solche Dinge am besten immer nur als Anregung verstehen und selbst kreativ werden. Auf diese Weise schafft man einen individuellen Raum der auch etwas über die eigene Person verrät.